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Marketing und Vertrieb bei Big Data vorne

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Neue Analysemöglichkeiten, eine immer höhere Datenaktualität und das ständig wachsende Datenvolumen zählen zu den großen Treibern von Big Data. Laut der Studie “Big Data Survey Europe” des Würzburger BARC-Instituts rechnen 49 Prozent der befragten Unternehmen im kommenden Jahr mit einem Datenwachstum von 25 Prozent, Tendenz steigend. Und obwohl Big Data-Technologien bereits von vielen Abteilungen genutzt werden, haben erst 14 Prozent der Unternehmen eine ganzheitliche Strategie entwickelt.

Laut der Studie ist bereits heute eine breite Nutzung von Big-Data-Technologien über alle Unternehmensbereiche festzustellen. Die befragten Unternehmen setzen demnach vor allem in den Bereichen Controlling (24 Prozent), Marketing (19 Prozent), Vertrieb (18 Prozent), IT (18 Prozent) und Produktion (17 Prozent) entsprechende Technologien ein, bisher allerdings meist als Insellösungen und nicht abteilungsübergreifend oder gar vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen Unternehmensstrategie. Vorteile versprechen sich die Unternehmen vor allem für strategische Unternehmensentscheidungen, aber auch für die Verbesserung operativer und logistischer Prozesse.

Die größten Probleme beim Einsatz von Big Data ergeben sich der Studie zufolge aus fehlendem Wissen: Sowohl fehlendes technisches (46 Prozent) als auch fachliches Know-how (44 Prozent) sind demnach ein Hemmschuh für den effizienten Einsatz von Big-Data-Technologien in den Unternehmen. Es gibt allerdings auch Unternehmen, die keine überzeugenden Einsatzszenarien sehen (36 Prozent), die Kosten (33 Prozent) oder die technischen Hürden (34 Prozent) scheuen.

Insgesamt werden der Studie zufolge heute aber bereits nicht nur große Datenmengen, sondern auch viele verschiedene Datenarten ausgewertet und genutzt. Das weitaus größte Potenzial gibt es demnach im Social-Media-Bereich. Die häufig unstrukturierten Daten werden der Studie zufolge bereits von 14 Prozent der Unternehmen planvoll erfasst und ausgewertet. Bei weiteren 50 Prozent stehen Auswertung und weitere Nutzung auf der Agenda.

Auch der Trend, Unternehmensdaten möglichst in Echtzeit vorzuhalten, wird von der Studie bestätigt. Derzeit werden knapp zehn Prozent der Daten in einer Minute oder weniger aktualisiert, Tendenz schnell steigend.

Für die Studie wurden 274 Fachbereichs- und IT-Entscheidungsträger in der DACH-Region, Frankreich und Großbritannien befragt. Mehr als 50 Prozent der Befragten stammen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit weniger als 2.500 Mitarbeitern.

Haufe Online Redaktion

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Author: justuclover

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